Real Estate Forum Rhein-Ruhr 2017

Der Boom hält an. Das vergangene Jahr war für die deutsche Immobilienbranche wieder ein hervorragendes. EY Real Estate zufolge bleibt Deutschland im europäischen Vergleich angesichts der unsicheren Zeiten auch 2017 äußerst attraktiv für Immobilieninvestments. In Rhein-Ruhr profitieren von dieser Entwicklung nicht nur die beiden Zugpferde Köln und Düsseldorf. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase, der hohen Liquidität im Markt und der Objektknappheit in den A-Städten weichen Investoren bereits seit mehreren Jahren zunehmend in Bund C-Städte aus. Diese Diversifikationsstrategie kommt auch der polyzentrischen Region Rhein-Ruhr zugute. Zumal: Die Suche nach Alternativen geht weiter. Aber wo genau befinden wir uns aktuell im Immobilienzyklus? Der Nachfrageüberhang bedingt derzeit in nahezu allen Bereichen das Marktgeschehen. Das Angebot an interessanten Objekten und Portfolien wird immer knapper – insbesondere im Wohnimmobiliensegment. Die angespannte Wohnungsmarktsituation und der dadurch erzeugte Mietpreisanstieg sind auch Thema bei der anstehenden NRW-Wahl im Mai. Mit Blick auf die Arbeitswelt vollzieht sich Savills zufolge derweil ein interessanter Wandel: Denn die zunehmende Homeoffice-Nutzung und die voranschreitende Digitalisierung der Arbeit führen zu einem Rückgang der Bürofläche pro Kopf. Gleichzeitig steigt der Flächenbedarf in großen Städten aufgrund der anhaltenden Zuwanderung aber weiter. Laut einer JLL-Studie waren Büroimmobilien in Deutschland mit einem Transaktionsvolumen von rund 24 Milliarden Euro auch 2016 wieder die stärkste Asset-Klasse. Wie werden sich die beiden Segmente Wohnen und  Büro an Rhein und Ruhr nun weiter entwickeln? Welche Trends zeichnen sich ab? Und welche Chancen bietet die Metropolregion mit Top-Standorten wie Köln und Düsseldorf, aber auch interessanten B- und C-Städten Investoren heute?