Real Estate Forum Berlin 2017

Fast scheint es so, dass der Immobilienmarkt in Berlin nur Superlative kennt. Auch 2016 war wieder ein Rekordjahr, insbesondere bei Büroimmobilien. Die Kaufpreise und Mieten steigen unaufhörlich und ein Ende ist kaum absehbar. Laut bulwiengesa wird die Zahl der Bürobeschäftigten in der Hauptstadt bis 2020 um 8,7 Prozent steigen. Hingegen sind die Leerstandsquoten auf einem Tief, gleichzeitig kommen nur wenig neue Objekte auf den Markt. Kein Wunder, dass viele Auguren bei Spitzenmieten für Büroimmobilien schon die magischen Zahl von 30 Euro pro  Quadratmeter im Laufe des Jahres 2017 prognostizieren. Auch am Berliner Wohnungsmarkt zeigt sich eine erstaunliche Dynamik. Laut einer Analyse von Dr. Klein sind im vierten Quartal 2016 die gezahlten Kaufpreise für Wohnungen und Häuser nach einem eher moderaten Wachstum in den ersten drei Quartalen deutlich angestiegen. Demnach lägen die Medianwerte der Bundeshauptstadt mittlerweile nur noch geringfügig unter denen von Hamburg. Einer der Gründe sind die geringen Leerstandsquoten, die laut unserem Gast Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, bei etwa 1,8 bis 2,3 Prozent liegen – und somit unter dem benötigtem Bedarf. Wohin geht also die Reise auf den Immobilienmärkten der Hauptstadt?